Der Überlebende – die Geschichte einer Passion

Hast Du dich auch schon gefragt, warum manche Menschen einer Sache sehr intensiv nachgehen, richtiggehend getrieben zu sein scheinen? Kennst Du das oder ist dir das eher fremd? Wie kommt mensch zu einer solchen Passion? Und was geschieht, wenn sie nicht mehr da ist?

In der hier vorgestellten Kurzgeschichte habe ich ausgehend von eigenen Erfahrungen eine vertiefte Verarbeitung des Themas versucht. Ich wünsche viel Lesevergnügen!

Der Überlebende

Schaut her !

Ein um ein Jahrzehnt älterer Nachbarssohn brachte ein hochtechnisches Bergvelo aus Amerika mit. Dies sorgte in unserem Dorf für Aufsehen. Nicht nur wir Jüngeren bestaunten es in der elterlichen Garage ausgiebig. Wie auf einem Altar wurde es hoch oben auf einer Werkbank präsentiert. Ungläubig fragten wir immer wieder nach, ob es wirklich 15 Gänge habe. Damals hatten die Velos in der Schweiz maximal zehn Gänge. Unvorstellbar, was man mit 15 davon machen könnte.

Irgendwann konnte ich mir aus einer Kombination von angesammeltem Taschen- und Geburtstagsgeld sowie von bezahlter Samstags- und Ferienarbeit auch so ein Bergvelo, inzwischen auch Mountainbike oder schlicht MTB genannt, kaufen. Dieses hatte sogar 18 Gänge.

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7 Kommentare zu „Der Überlebende – die Geschichte einer Passion“

  1. Hunger kann stärker werden als jeder Bergfahrerstolz und ein ungeschriebenes Gesetz besagt, dass man oben am Berg aufeinander wartet. Felix hat in Les Près d’Orvin mal vergebens auf Widi gewartet weil letzterem unterwegs einfiel, dass es zu Felix bergauf, zu seinem Kühlschrank hingegen nur noch bergab geht.

    Adelboden, Carbonara Rezept: Der Tip Topf rechnet ohnehin mit Spatzenmagen, also verdoppeln. Wir sind Radfahrer, also nochmals verdoppeln. So hatte es genug für alle – für mehrere Mahlzeiten.

    Livigno Ebene, Flachstück zwischen Bergen, inmitten einer trainierenden Frauen Nationalmannschaft, Windstaffel. Ein plötzlicher Schrei von Katja lässt die Gruppe anhalten. Eine Wespe hatte sich in den Lüftungsschlitz ihres Helms verirrt.

    … Ja, der Autor hat recht, Velofahren schreibt Geschichten, die man sich ein Leben lang erzählen kann. Viele davon hab ich beim Lesen erneut erleben dürfen.
    Danke dafür.

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    1. Hey Widi

      Aha, erkannt – schön, dass Du gelesen hast und dass es Erinnerungen weckt!

      Ich hoffe, Du kommst dieses Jahr etwas zum Rollen, Mürden und Runterbrettern 🙂

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