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Frage der Woche

Für Kunst, Kultur oder Wissenschaft ist das Mäzenentum wichtig. Ein Mäzen oder eine Mäzenin ist eine Person oder Institution, welche ein Vorhaben unterstützt.

Woher stammt der Begriff „Mäzen“ eigentlich?

 

Antwortvorschläge:

  1. In der altgriechischen Version der Bibel wurde für das Wort „Nächstenliebe“ unter anderem der Begriff „Meceros“ verwendet. Da damit gemeint ist, dass man die anderen Menschen unterstützen soll, wurde im 19. Jahrhundert der Begriff für Personen übernommen, die andere in ihren kulturellen Vorhaben fördern.
  2. Kaiser Augustus (31 v. Chr. bis 14 n. Chr Alleinherscher des Römischen Reiches,  Nachfolger von Julius Cäser), hatte einen Berater Namens Maecenas. Dieser unterstützte Dichter wie Vergil oder Horaz. Auf ihn geht der Begriff „Mäzen“ zurück.
  3. Im russischen Zarenreich war es üblich, dass wohlhabende Menschen die öffentliche Meinung und Politik durch gezielte Unterstützung von Künstlerinnen oder Journalisten zu beeinflussen versuchten. Solche Gönner und Gönnerinnen wurden „Meseneva“ gennant, was sich im 19. Jahrhundert als „Mäzenat“ im Deutschen einzuleben begann.

Auflösung:

2. ist richtig.