Etwas vom Schönen bei der SBB ist, dass wir die Sprachgrenzen überwinden. Dies einerseits im wörtlichen Sinne mit den Zügen und andererseits durch den Kontakt der Mitarbeitenden untereinander.
So war auch ich anfangs meiner Zeit als Lokführer längere Zeit in der Romandie stationiert. Und auch heute noch fahre ich mehrmals in der Woche in die französsichsprachige Schweiz.
Ausserdem gibt es keinen Tag, an dem ich nicht mit Mitarbeitenden aus einer anderen Sprachregion auf dem Zug eingeteilt bin oder in den Pausenlokalen auf Andersprachige treffe.
Wer so lebt, dem fällt auf, dass frankophone Kollegen und Kolleginnen ein paar Ausdrücke in nahezu jede Konversation einflechten. Kennt man diese Ausdrücke, fällt die Sprachverständigung viel leichter:
- tu m’étonnes !
= das wundert / erstaunt mich gar nicht - impeccable
= einwandfrei, tipptopp - c’est nickel ! oder einfach „nickel !“
= das ist super - ne t’inquiètes pas
= beunruhige dich nicht, mach dir keine Sorgen - bosser
= arbeiten, meist im Sinne von „schuften“ oder „malochen“ verwendet
Das mit den Sprachen in der Schweiz gefällt mir auch…Verena
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Wo kommt das“nickel“ wohl her, höre ich zum ersten Mal
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Liebe Verena
Bisher konnte mir das auch niemand sagen… ich bleib dran!
Viele Grüsse
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