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1×1 des guten Lebens

Purpose, Lebenssinn, Bedeutung
Bitte etwas weniger Pathos!
Wie wäre es mit dem:
Vom guten Leben

Spannung und Entspannung im richtigen Verhältnis
Die alte Geschichte vom richtigen Mass
Tugend- und Werteorientierung
Staunen, Teilnehmen, Erleben

Bedingung: Genug erholt sein!
Bedingung: Eingebettet sein!
Bedingung: Achtsam sein!
Bedingung: Gesundheit!
Bedingung: Zeit haben!

Seufz – mach’s doch lieber jetzt aber mal konkret!

Freude am Prozess anstatt Fokus auf Ziele
Tätigsein ohne völlige Verausgabung
Die Welt im Kleinen besser machen
Disziplin, Routinen, Gewohnheiten
Beziehungen und Begegnungen
Sich nicht in Macht verstricken
Langsamkeit und Achtsamkeit
Weniger ist oftmals mehr
Nicht zu viel wollen
Genug definieren
Keep it simple
Dankbarkeit
übe täglich

Und nun doch zurück zum Pathos!
Eudaimonia oder Glückseligkeit
Eigentlich gar nicht so schwer?





Déjà-vu?

Weltende – ein Gedicht von Jakob van Hoddis, das in den Roaring Twenties Kultstatus erlangte:

Dem Bürger fliegt vom spitzen Kopf der Hut,
In allen Lüften hallt es wie Geschrei,
Dachdecker stürzen ab und gehn entzwei
Und an den Küsten – liest man – steigt die Flut.

Der Sturm ist da, die wilden Meere hupfen
An Land, um dicke Dämme zu zerdrücken.
Die meisten Menschen haben einen Schnupfen.
Die Eisenbahnen fallen von den Brücken.

Und wie werden wohl unsere Zwanziger?