Frage der Woche

 

Bei vielen antiken Philosophen werden in Bezug auf ein gelungenes Leben asketische Übungen oder generell eine Lebensführung mit Beschränkung des Auslebens der Lüste empfohlen.

Dies ist heute wieder en vogue (siehe dazu Museumstipp: Sei kein gieriger Affe oder Kleine Freuden des Alltags).

Oft werden diese Konzepte jedoch falsch verstanden, nämlich als reiner Verzicht auf Freuden des Lebens („Lustfeindlichkeit“).
Dies ist jedoch falsch, was uns zur Frage der Woche führte:

Warum ist Beschränken des Auslebens der Lüste oder Askese eigentlich gar kein Verzicht?

 

 

2 Kommentare zu „Frage der Woche“

  1. Weil weniger eben doch mehr ist (jedenfalls in unserer wohlstandsgesättigten Gesellschaft) . Gute Gefühle entstehen nicht daraus, dass wir uns sämtliche Wünsche erfüllen und allen (Ge-)Lüsten nachgeben, sondern durch die intensive Wahrnehmung der Gegenwart.

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