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Die Zeiten ändern sich

Früher beim „Studium“ des Playboys:
Fantasien, was wir dann in real machen werden.
Wie wird es sein, dies und das zu berühren?
Wie wird es riechen, agieren und reagieren, dieses mysteriöse Gegenüber in Fleisch und Blut?
… schlicht unglaublich wird es sein, oh yeah!

Die heute heranwachsende Generation macht es anders:
Realität dient zum Nachstellen der Szenen im Kopf.
Och, wie langweilig: Alles schon gesehen.
Und das Gegenüber macht ja gar nicht das, was ich will!
Viel zu real, wie man schwitzt, riecht und so.
Insgesamt eher mühsam, zu anstrengend.
… Tubesites dagegen yeah!

Ob das eine oder andere besser ist, das bleibe hier mal jedem selber überlassen – erste Gedankenanstösse gab es bereits an anderer Stelle im Blog und das Thema wird später in der Serie sustine et abstine vertieft analysiert.

Wer mehr Anregungen und Hintergrundwissen zum Thema möchte, dem sei der Ted Talk the great porn experiment von Gary Wilson auf youtube empfohlen.

Dass die Gefahren der Internetpornographie grösser sein dürften, als viele vermuten, darauf deuten die über 13 Millionen Views des Talks hin…

 

 

Frage der Woche

Welche drei grossen Kränkungen erlebte der Mensch durch die Wissenschaft gemäss Freud?

 

Auflösung

Freud beobachtete das Brökeln der „Sonderstellung des Menschen“ in drei Hauptschritten:

  • Kopernikus: Heliozentrisches Weltbild, Erde ist nicht mehr im Zentrum.
  • Darwin: Der Mensch ist nicht mehr die Krönung der Schöpfung, sondern ein Tier unter anderen ebensolchen.
  • Bescheiden war er nicht, unser Freud, denn die Dritte Kränkung fügte er uns selber zu: Nicht mal mehr im Kopf sind wir Herr oder Frau unserer selbst. Es, Ich und Über-Ich  – das „Unbewusste“ ist viel wichtiger als das „Bewusste“.